Im Rahmen des Wettbewerbs sollen Lösungen für die Aufwertung des Bahnhofsquartiers und die Wiederbelebung des Patzschke Areals aufgezeigt werden.

Attraktive Interventionen bringen an neuralgischen Punkten im Quartier gezielt Belebung. Öffentliche Nutzungen mit hohem Wiedererkennungswert schaffen Orientierung.

Das Patzschke Areal wird in zwei Grundstücke geteilt. Der nördliche Teil wird mit einer Wohnbebauung besetzt, die Hallen und die Villa werden für kulturelle Einrichtungen umgenutzt. Die Ecke Bahnhofstraße - Feldstraße wird mit eine markanten öffentlichen Nutzung besetzt. So entsteht ein Baustein von hoher Attraktivität. Die Öffentlichkeit wird aus der Tiefe des Grundstücks an die Straße gebracht. Das solitär stehende Wohnebäude, der Hallenbau aus dem Jahr 1919 und der Hallenbau 1982 werden abgebrochen, die Villa wird wieder freigestellt. Die bestehende Bausubstanz wird respektvoll erhalten, die vorhande Raum- und Tragstruktur weitergebaut.